Windräder

Windpark-Inspektion per Drohne

Die Inspektion von Windrädern war nie eine einfache Aufgabe: In schwindelerregender Höhe mussten versierte Industriekletterer sich vom Maschinenhaus abseilen. In einem mehrstündigen Prozess prüfen sie die Substanz des Turmes und suchen die Rotorblätter des Windrades auf Risse und Veränderungen im Material ab. Zur Absicherung gegen witterungsbedingte Ausfälle oder, im Worst Case, Brände, wird zuletzt eine Blitzschutzmessung durchgeführt. Bei einem Blitzeinschlag muss das Windrad sämtliche Energie über die Erdung ableiten, elektrische Komponenten müssen entsprechend geschützt bleiben.

Schnelle Inspektion, verkürzter Stillstand

Die stabile Lage der eingesetzten Profi-Drohnen in der Luft trotzt auch starken Winden, die typischerweise am Standort der Windräder herrschen. Durch moderne Sensorik wird der Sicherheitsabstand automatisch sichergestellt. Flugrouten um einzelne Windräder oder durch gesamte Windparks lassen sich nicht nur präzise planen, sondern auch als Routine einprogrammieren. 
Vorgeschrieben ist ein vollständiger Check der Windparks seitens des TÜV alle vier Jahre.
Die Inspektion vergeht “wie im Flug”, sprich das Befliegen mittels leistungsfähiger Drohnen verkürzt die Zeit, in der die Räder stillstehen, substanziell. Nicht nur die Zeit, in der keine Energie erzeugt werden kann, wird durch den Einsatz von Drohnen zur Inspektion der Windparks reduziert. Ein professionelles Drohnen-Team, bestehend meist aus Multicopter-Pilot und Kamera-Operator, unterbietet die Kosten für Industriesteiger deutlich.

Fliegende Sensoren am Windrad

Mit der Drohne können nicht nur hochauflösende Bilder zur Sichtkontrolle der Windkraftanlagen eingefangen werden. Eine breite Palette an zur Verfügung stehender Sensorik liefert hilfreiche Daten zum Zustand der Windräder. In Echtzeit können die Sensordaten noch während des Fluges auf einem zusätzlichen Bildschirm beobachtet und ausgewertet werden.
Ungleichmäßige Lastverteilung und irreguläre Reibung an mechanischen Bauteilen sowie ein Überhitzen an elektrischen Bauteilen lässt sich beispielsweise mithilfe einer Wärmebildkamera einfach lokalisieren. Die thermografische Bildgebung kann zeitgleich mit der hochauflösenden Normaloptik geflogen werden. Weitere Sensorik wie Ultraschall oder Radar kann an den Multikoptern montiert und im Flug eingesetzt werden. Selbst der Überspannungsschutz kann getestet werden, ohne dass Industriekletterer den Aufstieg am Windrad mit einem Kabel vornehmen müssen.

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