Stromleitungen

Strommasten-Inspektion per Drohne

Zum Energietransport über weite Distanzen sind sie unverzichtbar. Sie bilden das Rückgrat unserer Energieversorgung und spannen ein Netz durch die entlegensten Gebiete. Elektrischer Strom wird bei uns traditionell per Freileitung übertragen. Die Strommasten prägen das Bild unserer Umwelt und sind ihr 24 Stunden täglich, 365 Tage die Woche ausgesetzt. Ein Stromausfall, der ganze Gegenden von der Versorgung abschneidet- der Gedanke erzeugt allgemeines Unbehagen. Die regelmäßige Inspektion der tragenden Substanz sowie leitender und isolierender Bauteile stellt daher sicher, dass diese Infrastruktur dauerhaft einsatzfähig bleibt. Die klassische Inspektion mittels Fernglas vom Boden aus und der aufwendige Einsatz von Industriekletterern wird mittlerweile immer häufiger durch den Einsatz von Drohnen ergänzt und reduziert.

Minimiertes Risiko für Inspektions-Personal

Der Umgang mit Hochspannung ist für die Inspekteure zwar längst Routine, ist jedoch nach wie vor mit großen Risiken behaftet. Arbeitssicherheit und die Sicherstellung der körperlichen Unversehrtheit spielen hier eine wichtige Rolle. Werden Strommasten und Freileitungen mit Drohnen abgeflogen, können die meist zweiköpfigen Teams aus Drohnen-Pilot und Gimbal-Operator/Inspektions-Ingenieur in sicherem Abstand zu stromführenden Bauteilen platziert werden. Von einem Standpunkt aus kann die Stromtrasse abschnittsweise abgeflogen werden. Erfasste Daten sind in Echtzeit auf mehreren Displays auswertbar. Mit den generierten Daten können Sie Inspektionsergebnisse weit über abgehakte Checklisten hinaus speichern, vergleichen und weiter auswerten.

Vorteile der Drohnen-Inspektion

Nicht nur die Minimierung des Risikos sowie die Reduktion des Personalaufwandes machen Drohnen zum beliebten Inspektions-Tool bei Strommasten und Hochspannungsleitungen. Neben der Einsparung von Klettereinsätzen auf tatsächliche Reparaturen spart das Befliegen zur Inspektion auch bis zu zwei Drittel der bisher nötigen Zeit. Die Inspektion per Fernglas oder sonstiger Optik vom Boden aus hat außerdem einen entscheidenden Nachteil: Eine stets eingeschränkte Perspektive. Mit der Kameradrohne lässt sich ein zu inspizierendes Element von mehreren Seiten betrachten, ohne dass hierfür der Freileitungsmast bestiegen werden muss. Auch können Infrarot- bzw. Wärmebildkameras thermische Auffälligkeiten dokumentieren oder das Auftreten von Korona-Entladungen sichtbar gemacht werden.
Eine weitere Anwendungsmöglichkeit der Drohnen wird bisher nur in Einzelfällen genutzt: Geht es nicht um das kilometerweise Freischneiden entlang der Trasse, ist gezieltes Vegetationsmanagement mithilfe von Drohnen die schnellste Lösung.

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